Buse aus der Türkei (1. Reihe, links), Naveen aus Indien (1. Reihe, mittig), Kawtar aus Marokko (1. Reihe, rechts) und Antonio aus Italien (2. Reihe, dritter von links) haben sich 6 Wochen lang mit dem Status der "Erneuerbare Energien" in Lichtenau und ihren Heimatländern befasst.

Sechs Wochen lang war das Technologiezentrum Lichtenau Heimstätte für ein studentisches Forschungsprojekt. Themenschwerpunkte waren die Energieeffizienz und der Einsatz von erneuerbaren Energien in der Welt. Fünf Studierende verschiedener Wissenschaftsdisziplinen,die Damen Kawtar aus Marokko, Buse aus der Türkei, Anna aus der Ukraine und die Herren Naveen aus Indien und Antonio aus Italien hatten zu Beginn eine umfangreiche Aufgabe gestellt bekommen: Sie analysierten die Nutzung der erneuerbaren Energien vor Ort, zogen Vergleiche zu den jeweiligen Heimatländern und überlegten, welche der Lichtenauer Ansätze sich auch auf die dortige Situation anpassen und nutzen lassen.

Inhaltlich wurden sie von der Stabstelle Klimaschutz der Stadt Lichtenau, durch den Klimaschutzmanager Günter Voß, betreut. Das Projekt wurde von der weltweit operierenden Studentenorganisation AIESEC organisiert. Linda Otto und Daniel Jürgens von AIESEC Paderborn gaben das Beste um den Aufenthalt für die jungen Studierenden erlebnisreich und informativ zu gestalten.

Auch kam der Spaß in der Fremde nicht zu kurz, so wurde das Heinz Nixdorf Museum, das Theater Paderborn sowie das Kloster Dalheim als auch ein Heimspiel des SC Paderborn besucht. Exkursionen zu heimischen Firmen gehörten ebenfalls zum Programm. Die ausländischen Studierenden, die  von den Lichtenauer Gastfamilien Moog, Daum, Asche, Saliger und Hartmann vorbildlich betreut wurden, dankten diesen in einer Abschlussveranstaltung für ihre große Gastfreundschaft.

Und auch für Lichtenau habe der internationale Austausch viele Vorteile gehabt, so der Klimaschutzmanager Günter Voß. Schließlich reisen die jungen Leute als Multiplikatoren und bald auch als Führungskräfte von morgen zurück in ihre Heimat – und helfen so mit, den Ruf der Energiestadt Lichtenau in die ganze Welt zu tragen.